Ruta 40

Wir sind unterwegs auf der Ruta 40 nach Norden. Auf der berühmten „Cuarenta“, der Ruta National, der längsten Straße der Welt. Über fast 5.000 km führt sie in Nord-Süd-Richtung durch Argentinien. Auf unserer Fahrt nach Norden waren wir seit Januar immer wieder auf ihr unterwegs. Nunmehr im Nordwesten Argentiniens von Cerro Negro bis San Antonio de los Cobres. Etwa 650 Kilometer durch eine sich ständig ändernde faszinierende Landschaft.

Zunächst von Cerro Negro auf endlosen geraden Straßen, durch kleinere Orte, entlang der Sierra de Fiambala bis zu dem auf etwa 1.700 m hoch gelegenen Weinanbaugebiet um Cafayate.

auf dem Weg nach Cafayate

Durch imposante Felsformationen und fruchtbare Täler weiter Richtung Norden.

Monumento Natural Angastaco

Nach Cachi … wo geht´s denn nun nach Cachi? Gerade aus oder doch eher rechts rum?

weiter nach Cachi - wo geht es hier nach Cachi

Wo geht´s hier nach Cachi?

Weiter durch die Valles Calchaquies.

durch die Valles Calchaquies

Entlang der Ruta 40 geht´s weiter Richtung Abra del Acay, dem höchsten befahrbaren Pass, über den dieses Jahr die Ralley Dakar führte.

Richtung Abra del Acay

Auf manchmal etwas schmaler Fahrbahn und teilweise recht engen Spitzkehren fahren wir immer höher hinauf …

immer höher

… bis wir auf der Passhöhe stehen – auf sage und schreibe 4.895 m über dem Meer. So hoch waren wir mit unserem „Casa Rodante“ noch nie! Auch wenn der Motor ziemlich qualmt, wenn das Anfahren in diesen Höhenlagen eine echte Herausforderung ist … unser MAN läuft!

4.895 msnm

Vorsichtshalber lassen wir den Motor laufen und schon geht´s auf der anderen Seite wieder nach unten. Auf etwa 4.200 m finden wir eine schöne Stelle am Bach. Hier bleiben wir über Nacht. Ein wenig abschüssig geparkt, nur für den Fall der Fälle. Wenn der Motor kalt ist, ist ein Start in der Höhe eine etwas langwierige Geschichte, das wissen wir aus Erfahrung. Zum Abendessen gibt es Flädle. Da wir reichlich schräg parken müssen wir die Pfanne unterbauen. Ein Gabelschlüssel aus unserem Werkzeugkasten ist hierfür ideal.

drüben wieder runter

Wir erreichen San Antonio de los Cobres eine der vielen etwas trostlosen Minenstädte in Argentinien.

San Antonio de los cobres

Von hier aus fahren wir über den Paso Sico erneut nach Chile. Adios Argentina! Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder!