MAN voraus!

Südamerika … die Vorbereitungen laufen. Alles was wir auf unserer Reise benötigen wird in den diversen Kisten, Fächern, Stauräumen und Schränken unseres Fahrzeuges verstaut. Jacken, Shirts, Hosen und Schuhe. Für warme Sommertage und für den Winter. Reiseführer, Karten, Bücher. Die Bergausrüstung mit Zelt, Isomatten, Schlafsäcke, Eisgeräte, Seile, Helme, Rucksäcke, Skitourenausrüstung sogar Taucherbrillen und Schnorchel werden eingepackt … die Liste ist lang. Was nehmen wir mit? Was können wir noch nicht verpacken, weil wir es zwischenzeitlich noch benötigen? Was können wir bei Bedarf unterwegs kaufen? Welche Ersatzteile benötigen wir für das Fahrzeug? Fragen über Fragen.

Großpackaktion

Großpackaktion

Wir müssen uns entscheiden denn der Termin für die Verschiffung steht vor der Tür. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Der Transfer nach Montevideo ist gebucht.

Unser MAN geht als erstes auf Reise. Wir fahren ihn nach Hamburg. Fast 800 km von zu Hause bis zum Hamburger Hafen. Abwechselnd sitzen wir am Steuer. So kommen wir zügig voran.

... nicht mehr weit bis zum Wohnmobilhafen

… nicht mehr weit bis zum Wohnmobilhafen

Am Wohnmobil-Hafen in Hamburg, nur eine S-Bahnhaltestelle vom Hauptbahnhof entfernt, beziehen wir Quartier. Hier richten wir unseren MAN für den Seetransport her. Wir notieren uns was wir wo verstauen damit wir insbesondere die vielen Kleinteile in all den Kisten und Fächern wiederfinden. Das Führerhaus muss während der Schiffspassage zugänglich sein. Das bedeutet für uns, dass wir hier alles ausräumen müssen. Dies gilt auch für das Radio, welches wir vorsichtshalber ausbauen. Alles wird seetauglich verstaut und dokumentiert.

Dann ist es soweit. Wir machen uns auf den Weg in den Hafen. Am O’Swaldkai melden wir uns bei Unikai im Hafenbüro. Eine Sache von wenigen Minuten. Danach fährt Helmut durch die Schranke in den inneren Hafenbereich. In diesen Bereich darf lediglich der Fahrer hinein. Die Fahrzeugübergabe dort dauerte deutlich länger (das Personal hatte sich in die Mittagspause verabschiedet). Nach etwa 1 1/2 Stunden war es dann soweit. Alle Formalitäten waren erledigt, unser MAN steht im Hafen. Fotos gibt es von der Abgabe keine. Strengstes Fotografierverbot – auch im frei zugänglichen äußeren Bereich. Dies gilt zwar nur für uns, jedoch wohl nicht für Google …

Fahrzeugabgabe bei Unikai

Unikai am O’Swaldkai in Hamburg

Unser MAN wartet nun auf seine Verschiffung nach Südamerika. Etwa 30 Tage dauert die Überfahrt, dann können wir ihn hoffentlich genauso schnell und problemlos in Montevideo wieder übernehmen. Wir hoffen auf eine gute sichere Überfahrt für unser Schneckenhaus!