Mit Canyoning dem Altersstarrsinn vorbeugen

??? … Wie bitte??? … mit Canyoning dem Altersstarrsinn vorbeugen? Wie soll das denn funktionieren? Das ist eine Frage, die sich hier schon aufdrängen kann. Die Antwort hierauf ist dem Grunde nach ganz einfach.

Altersstarrsinn beschreibt im Wesentlichen eine geistige Unbeweglichkeit, die insbesondere älteren Menschen zugeschrieben wird. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch laut Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Psychologe und Instituts- leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen nicht um eine Frage des Alters. Seiner Einschätzung nach hängt die Offenheit für Erfahrung vielmehr maßgeblich mit dem Lebenslauf einer Person zusammen. Sei jemand sein ganzes Leben lang bereit gewesen, sich zu ändern und auf neue Situationen zu reagieren, werde er es auch im fortgeschrittenen Alter noch sein, so sein Ansatz.

Mit dieser Aussage schließt sich der Kreis langsam. Helmut (nicht mehr der allerjüngste seiner Art) kam zu dem Schluss, dass er auf keinen Fall dem Altersstarrsinn zum Opfer fallen möchte. Immer mal wieder was Neues wagen, sich weiterentwickeln, nur nicht einrosten ist daher seine Devise.

staatl. gepr. Heeresbergführer, Jäger und mehr

staatl. gepr. Heeresbergführer, Jäger und mehr

Sein letztes größeres Projekt, der Erwerb des Jagdscheines liegt schon ein paar Jahre zurück. Daher musste schleunigst eine neue Herausforderung her. Doch was sollte es sein? Seine Bergführerausbildung liegt noch länger zurück. Weiterbildungen hierzu macht er sowieso regelmäßig. Skilehrer? Ist er schon. Raftinguide? Ist er auch schon. Canyoningguide? Ja! Das passt gut. Damit könnte er sein Leistungsspektrum sinnvoll ergänzen. Da gibt´s nicht mehr viel zu überlegen. Helmut möchte Canyoningguide werden.

"Canyoningguide in Lauerstellung"

Canyoningguideanwärter Helmut

Nun musste nur noch eine geeignete Ausbildungsstätte gefunden werden. Im Ötztal wurde Helmut fündig. Der österreichische Bergführerverband bietet eine umfassende Ausbildung zum staatlich geprüften Canyoningguide an. Nachdem Helmut den zweitägigen Einstellungstest bestanden hatte, konnte es Ende April losgehen. Der erste Ausbildungsabschnitt dauerte eine Woche. Jeden Tag standen von frühmorgens bis zum späten Nachmittag praktische Ausbildungs- abschnitte in verschiedenen Schluchten im und um das Ötztal herum auf dem Programm.

Canyoning Ausbildung im Ötztal

Canyoning Ausbildung im Ötztal

Dazu einen Tag lang whitewater-Schwimmausbildung in der Nähe von Kufstein und jeden Abend bis 21:30 Uhr und länger Theorie. Nach dem Unterricht jeweils noch Materialpflege und vorbereiten auf den nächsten Tag. DAS ist kein Geschenk. Auf der anderen Seite ist es jedoch genau das was Helmut sucht.

Neue Herausforderungen um dem Altersstarrsinn keine Chance zu geben.

Advertisements