Nordmazedonien

Von Albanien aus führt uns unsere Reise weiter nach Nordmazedonien, das mit einer Fläche von 25.713 km² nicht mal halb so groß wie Bayern ist. Unser erstes Ziel ist der Ohridsee, welcher der älteste bekannte noch existierende See Europas ist. Der See mit seinem klaren Wasser gehört zu einem kleineren Teil auch zu Albanien und ist Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren (von den zahlreichen kleinen Wasserschlangen haben wir leider kein gutes Foto).

Vom Campingplatz Rino 2 bei Struga aus erkunden wir die Umgebung. Wir fahren in die nahe gelegene Stadt um Besorgungen zu erledigen und entdecken hier einen Flohmarkt, den wir selbstverständlich nicht auslassen können.

Um zu unserem erstem Klettergebiet in Nordmazedonien zu kommen fahren wir den See entlang bis zum Nationalpark Galicica. Wir finden einen kleinen Kletterfelsen im Wald mit schönen Routen.

Nach ein paar Tagen fahren wir weiter in den Mavrovo Nationalpark. Wir verbringen unsere Zeit am See, mit Klettern im Klettergebiet Mavrovo Cave und mit der Besteigung des Golem Korab. Mit seinen 2.764 m ist er der höchste Berg von Nordmazedonien und zugleich von Albanien. Mit der KTM fahren wir früh morgens zum Ausgangspunkt Strezimir. Auf dem Weg zum Gipfel sind wir auf alten und immer noch genutzten Schmugglerpfaden unterwegs. Wir haben sogar frische Spuren entdecken können, die Tragtiere selbst konnten wir nur von der Weite ausmachen.

Der Matka Canyon, DAS Naherholungsgebiet von Skopje ist unser nächstes Ziel. Hier verbringen wir nochmal ein paar Tage mit unseren Reisefreunden aus Rheinland-Pfalz bevor sich unsere Reisewege trennen. Unter der Woche ist es hier sehr ruhig. Neben ein paar Reisenden mit ihren Fahrzeugen kommen die Einheimischen zum Picknick in die schöne Natur. Am Wochenende ist schon deutlich mehr los.

Ein Besuch der Hauptstadt darf natürlich nicht fehlen und so fahren wir die paar Kilometer nach Skopje schauen uns den Alten Basar, die Steinerne Brücke und einige der zahlreichen Skulpturen der Stadt an.

Noch ein weiteres mal fahren wir ein Klettergebiet in Nordmazedonien an. Diesmal im Canyon Bislimska Klisura. Wieder einmal ist es nicht ganz so einfach den Ausgangspunkt zu finden, der eingezeichnete Parkplatz ist schlichtweg nicht vorhanden. Aber wir finden einen wunderschönen Standplatz gleich um’s Eck. Das Klettergebiet selbst ist ein Traum, top ausgeschildert, bestens eingerichtet (von Schweizern) und nagelneu. Allzulang waren wir dort leider nicht. Ein ordentliches Gewitter mit Graupelschauer am zweiten Tag hat unseren Aufenthalt etwas früher als geplant beendet.

Natur pur und der Storch spaziert durch’s Dorf

Wir ziehen noch eine kurze Schleife über den Flughafen von Skopje für einen Antigentest (der erste Covid-Test seit wir vor knapp 2 Monaten Deutschland verlassen haben) um den Voraussetzungen für die Einreise nach Bulgarien gerecht zu werden und verabschieden uns ein paar Stunden später etwas wehmütig von Nordmazedonien.

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