Montenegro – klein aber fein

Nicht weit hinter der Grenze von Kroatien zu Montenegro erreichen wir die äußere und später die innere Bucht von Kotor mit einer Länge von insgesamt über 30 km und damit den größten Fjord südlich von Skandinavien. Steil aufragende Berge und das Meer in direkter Nachbarschaft. Immer der Küstenstraße entlang fahren wir zu unserem Campingplatz in der Nähe von Kotor von dem aus wir die Gegend erkunden.

Die Altstadt von Kotor ist von gewaltigen Festungsmauern umfriedet, die die Stadt mit einer Länge von etwa 4,5 km nicht nur zur Seeseite, sondern auch zu den Bergen hin erfolgreich schützte.

Über eine kleine Passstraße schrauben wir uns hinauf in die Berge und ins Hinterland von Montenegro.

Hier treffen wir auf andere Reisende, die so wie wir gerne einmal abseits der allgemeinen Routen unterwegs sind und bestaunen eine am Nachthimmel vorbeiziehende Lichterkette. Dank Internet wissen wir nun, dass es sich hierbei um Starlinksateliten handelt und nicht auf übermäßigen Rotweinkonsum zurückzuführen ist.

Wir besuchen das Manastir Ostrog mit seinen freskengeschmückten winzigen Kirchen. Die Klosteranlage ist ein wichtiges Wallfahrtsziel der serbisch-orthodox geprägten einheimischen Bevölkerung.

Weiter geht es auf engen steilen Straßen durch noch sehr ursprüngliche Gegenden zu einem schneebedeckten Pass, der selbst jetzt Anfang Mai nicht geräumt ist. Am Umkehrpunkt verbringen wir eine ruhige Nacht weit ab von der Zivilisation.

Da die Passhöhe auch von der anderen Seite nicht zugänglich ist müssen wir auf die Besteigung des höchsten Berges von Montenegro verzichten.

Dafür gehen wir im Durmitorgebirge bei Pirlitor zum Klettern. Ein kleines von Italienern eingerichtetes Klettergebiet erwartet uns hier.

Über die Taraschlucht, den Nationalpark Biogradska Gora, durch das bergige Hinterland und weitere beeindruckende Schluchten fahren wir zurück ans Meer.

Hier verabschieden wir uns von Montenegro mit einer Fläche von gerade mal 13,812 km² das nach unserem Geschmack viel größer sein dürfte.

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