Gemeinsam durch den Süden von Peru

Wir reisen ganz im Süden von Peru von Chile her ins Land ein. In Tacna tauschen wir unsere restlichen Bolivianos und chilenischen Pesos in Landeswährung um und verschaffen uns einen ersten Eindruck von dem für uns bisher unbekannten Peru. Neu sind für uns z. B. die verschiedenen Taxiarten. Besonders interessant finden wir die Mototaxis, die auf Basis eines Motorrads gebaut werden.

Mototaxi

Mototaxi

Unser erstes Ziel ist Puno am Titicacasee. Dort treffen wir zu unserer großen Freude Biljana und Christoph in ihrem Magirus wieder.

Gemeinsam schmeckt es besser

gemeinsam schmeckt es noch besser

Wir fahren mit einem Ausflugsboot zu den schwimmenden Inseln der Uros. Hier erfahren wir u. a. wie die Inseln gebaut werden und machen eine kleine Rundfahrt auf einem der berühmten Totora-Boote bevor es wieder zurück auf das Festland geht.

Schwimmende Inseln der Uros

Die schwimmenden Inseln der Uros

Von Puno aus fahren wir in zwei Tagen nach Arequipa. Auf halber Strecke übernachten wir beim „Bosque de Piedra“. Hier am Steinwald kann sich Helmut ein wenig austoben.

Bosque de Piedras

Bosque de Piedras

Spät abends kommen wir in Arequipa an. Wir hatten uns ein wenig verspätet, da wir noch ein kleines Zusammentreffen mit der Polizei hatten. Wir wurden angehalten, die Papiere wurden kontrolliert und dann hieß es wir seien ohne Licht gefahren. Tatsächlich, das Licht ist aus. Das gibt es doch nicht, wir fahren immer mit Licht. Wie konnte das passieren? Jedenfalls sollten wir 450 Soles überweisen oder 225 Soles bar bezahlen. Aha! Wir erklären, dass wir nicht so viel Geld dabei hätten und deshalb mit aufs Revier kommen möchten. Das sei so nicht möglich. Ach nein!? Wieviel Geld wir denn dabei hätten. Interessante Frage! Ich gehe schauen. Beschließe 54 Soles zu finden. Ja das sei dann eben auch in Ordnung. Wie bitte? Ob wir eine Quittung bekommen könnten. Nein, das ginge nicht. Ach nein?!? Ohne Quittung zahlen wir nicht bar. Dann müssten wir die 450 Soles bezahlen. Ja, ist in Ordnung! Wie??? Ja, dann zahlen wir eben 450 Soles. Kurze Ratlosigkeit bei den Polizisten. Dann wurden wir belehrt, dass man in Peru immer mit Licht fahren müsse und durften so fahren. Im Nachhinein kamen wir zu dem Schluss, dass der Polizist uns das Licht ausgeschaltet hatte als wir die Papiere hervorgekramt hatten. Er hatte sich nämlich in das offene Fenster gelehnt und sie hatten keinen Beweis, dass wir ohne Licht fuhren. Ein paar Tage später bekamen wir von einem anderen Reisenden, dem wir die Geschichte erzählt hatten, die Bestätigung. Er hatte (er war ja vorgewarnt) an derselben Straße den Polizisten dabei erwischt, wie er ihm das Licht ausschalten wollte.

Am Hotel und Camping Las Mercedes in Arequipa werden wir schon von Biljana und Christoph erwartet. Wir bleiben über eine Woche in Arequipa es ist einfach schön dort. Eine tolle Altstadt, schöne alte Häuser im Kolonialstil, eine schöne Plaza, tolle Cafés und Restaurants.

Plaza de Armas Arequipa

Von Arequipa aus fahren wir mit einer Agentur bis auf 5.100 m um von dort aus den Chachani zu besteigen. Wir übernachten in unserem Zelt und machen uns früh morgens auf den Weg. Gegen 10:00 Uhr erreichen wir den Gipfel auf 6.057 m. Hier werden wir mit einem traumhaften Blick über Arequipa und die umliegenden Vulkane belohnt. Über dem Hualca Hualca ist eine weit sichtbare Rauchfahne zu sehen.

Chachani mit dem Vulkan Hualca Hualca im Hintergrund

Bei unserer Rückkehr am Campingplatz werden wir von Biljana und Christoph mit selbstgemachten Spaghetti Bolognese und leckerem Nutellakuchen überrascht. Spaghetti Bolognese … das Lieblingsgericht von Helmut … selbstgebackener Kuchen … besser hätte es nicht kommen können.

Die Kultur darf natürlich auch nicht zu kurz kommen und so besuchen wir das Kloster Santa Catalina, eine kleine Stadt in der Stadt, über 20.000 qm groß. Das Kloster öffnete erst 1970 seine Pforten und kann nunmehr zu großen Teilen besichtigt werden.

Monasterio Santa Catalina

Spontan beschließen wir gemeinsam weiter zum Colca Canyon zu fahren. Dieser ist berühmt für seine Kondore, die früh morgens im warmen Aufwind aufsteigen.

Colca Canyon

Von dort fahren wir gemeinsam weiter nach Cusco. Hier treffen wir zu unserer großen Freude einige Reisebekannte wieder und so bleiben wir wieder einmal länger als geplant.

Bevor wir abreisen gibt es noch etwas zu feiern! Ein besonderer Anlass verdient ein besonderes Essen und so gibt es feine Steaks (Alpaka, Rind, Lamm) auf dem heißen Stein und leckeren Wein. Ein schöner Abend mit Freunden. Danke dafür!

Am nächsten Tag trennen sich unsere Wege erst einmal. Wir verabschieden uns nach Machu Picchu. Biljana und Christoph bleiben noch in Cusco.

 

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