Abenteuer Bolivien – Die ersten Tage

Anfang Juni war es endlich soweit. Wir ließen die frühsommerliche Hitze Deutschlands hinter sich zurück und flogen zu siebt in den südamerikanischen Winter. Unsere Bergsteigerreise auf die 6.000er Boliviens konnte beginnen.

Unterwegs zu den 6.000ern Boliviens

Nach vielen Flugstunden und mehreren längeren Aufenthalten auf diversen Flughäfen landeten wir frühmorgens auf dem Aeropuerto Internacional El Alto dem auf etwa 4.100 m hoch gelegenen Flughafen von La Paz (Bolivien). Hier wurden wir durch unsere örtliche Partneragentur herzlich empfangen und zum Titicacasee gefahren. Was waren wir froh, dass wir nicht selbst fahren mussten. Der Verkehr in El Alto ist sogar an einem frühen Sonntag morgen nicht ansatzweise mit deutschen Verhältnissen zu vergleichen. Tagsüber ist es noch chaotischer. Chaos pur – aber es funktioniert.

Kreuz und quer im Kreisverkehr

Die ersten 10 Tage des Aufenthaltes dienten vorrangig der Akklimatisation. Eine Wanderung über die Isla del Sol im Titicacasee verbunden mit dem Besuch der Chincana-Ruinen und der gut erhaltenen Inkatreppe der Insel bot sich hierfür als Einstieg geradezu an. Das anschließende Zelttrekking in Höhen zwischen 4.500 m und 5.000 m sollte die Vorbereitung abrunden.

Zelteln in traumhafter Kulisse

Eine teilweise anspruchsvolle Wanderung mit hohen Pässen und herrlichen Aussichten auf Condoriri und seine Nachbarn führte uns in sechs Tagen von der Laguna Khotia auf nicht markierten, in keiner Karte verzeichneten Pfaden zum Zongo Pass. Zur Unterstützung beim Transport der Ausrüstung und der Verpflegung wurden wir von Mulis begleitet, die bis in Höhen von 4.900 m aufstiegen. Um unsere kulinarische Versorgung kümmerten sich zwei ein- heimische Köche, die zugleich als Wanderführer fungierten.

Zusammen mit Remichio und Felix am Gipfel

Mit der Besteigung des etwa 5.300 m hohen Pico Austria erreichten wir den höchsten Punkt der aktiven Höhenanpassung.
Bevor wir uns jedoch auf den Weg zu unserem ersten 6.000er in Bolivien machten, fuhren wir erst einmal zurück nach La Paz. Aber dazu mehr im nächsten Teil unserer Berichterstattung.

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