Eisklettern bei arktischen Verhältnissen

An einem der kältesten Tage diesen Jahres machten sich ein paar unerschrockene Alpinisten frühmorgens auf den Weg, um auf der Schattenseite des Berges zum Eisklettern zu gehen. Da gefrorene Wasserfälle trotz der Kälte der letzten Tage in diesem Winter noch sehr rar sind war die Auswahl nicht gerade groß. Kurzfristig fiel die Wahl auf den Gasthausfall WI 2/3 im Sellrain. Hier war es einfach am Kältesten. Frostige -24 Grad erwarteten uns.

Gasthauswasserfall im Sellrain

Kälte hin oder her. Wir wollten klettern. Schnell rein in die Klettergurte und Steigeisen, Helm auf und ran an den Wasserfall. Nach ein wenig „Eisbouldern“ zum Gewöhnen an Steigeisen, Eisgeräte und Eis war zunächst erst noch etwas Theorie angesagt.

Bergführer René in Action

Bergführer René in Action

Wir bekamen die verschiedenen Eisgeräte erklärt, noch ein paar Tipps zur richtigen Handhabung der Geräte und zur richtigen Tritt- und Steigtech- nik. Nachdem unser Bergführer die Topropes eingerichtet hatte, durften sich alle austoben.

Eisklettern

Am eisigen Wasserfall

Am frühen Nachmittag begannen die Ersten in die Wärme des Gasthauses zu flüchten. Nach und nach folgte einer nach dem anderen, bis am Ende nur noch die ganz Harten der Kälte trotzten. Trotz der eisigen Temperaturen war es mal wieder ein wunderbarer Outdoortag.

2 Gedanken zu „Eisklettern bei arktischen Verhältnissen

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