Grauspitz ohne Gipfelkreuz

Wir sind vom höchsten Berg Lichtensteins der Grauspitz zurück.

Am Freitag trafen wir uns um 07:00 Uhr in Haag. Nach ca. 3,5 Std. Fahrt  über München – Bodensee erreichten wir den Ausgangspunkt, Malbun 1.700 m in Liechtenstein. Das Wetter war durchwachsen aber trocken. Wir entschlossen uns den Weg über das Sareiserjoch 2.000 m – Spitx 2.186 m – Augstenberg 2.359 m zur Pfälzer Hütte auf 2.111 m zu nehmen. Entlang des Weges waren unzählige Murmeltiere zu sehen, die uns sehr nahe kommen ließen. Margit erklärte uns die vielen Alpenblumen und Kräuter, die den Weg säumten. Wunderbare Blumenwiesen säumten unseren Weg. Nach 3 Std. waren wir auf der Hütte.

Eine kleine Kaffepause, dann ging ich den Weg für den Gipfeltag erkunden.

Trotz einiger kleinerer Schlafstörungen konnten wir uns gut erholen.

Am Samstag hieß es früh raus. Wecken um 05:30 Uhr. Kurz das etwas spärliche Frühstück genießen, dann ging´s bei bestem Sommerwetter los. Zuerst ein Abstieg von ca. 150 Höhenmeter hinunter ins Naaftal, dann weglos eine Querung in Richtung Schwarzhorn. Weiter über Blockgelände, Schotter zur Ijesfürgli auf 2.348 m, dann über den Grat zum Schwarzhorn auf 2.574 m. Hier hieß es Klettergurt und Helm anlegen sowie Anseilen. Vom Schwarzhorn mussten wir den Südwestgrat ab- und den Grat zur Grauspitz wieder raufklettern. Nach 4 Std. waren Maria, Matthias und ich am Gipfel der Grauspitz 2.599 m. Ein Gipfelkreuz gibt´s hier leider nicht!

Auf der Aufstiegsroute ging es in 2 Std. zurück zur Hütte. Noch kurz was trinken und dann der Abstieg in 1,5 Std. nach Malbun. Insgesamt haben wir 2.000 Höhenmeter und 21 km abgespult.

Um ca. 20:15 Uhr waren wir vier wieder in Haag. Fazit: Ein durchaus lohnender Berg, den wir nächstes Jahr wieder in unser Programm aufnehmen werden.

2 Gedanken zu „Grauspitz ohne Gipfelkreuz

  1. Die Grauspitz war mir eher unbekannt. Auf jeden Fall hatte ich kein großes Interesse mal dort hin zu fahren. Inzwischen bin ich mir jedoch sicher. Eine Tour auf die Grauspitz lohnt sich.

  2. Insgesamt eine sehr schöne Tour. Das Blockgelände zum Ijesfürgli ist jedoch gewöhnungsbedürftig und anstrengend (hier ist volle Konzentration gefragt – da die Bänder sonst schnell mal kaputt sind). Die Kletterei vom Schwarzhorn zur Grauspitze hat richtig Spass gemacht, war aber leider viel zu schnell zu Ende. Fazit: Tolle Tour mit perfektem Team….

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