Aconcagua Januar 2011 – Teil II

Endlich, nach all den Planungen und Vorbereitungen der letzten Wochen standen wir vier abflugbereit am Münchener Flughafen.

Von dort aus ging es in vielen Flugstunden über Madrid, Santiago de Chile nach Mendoza in Argentinien. Der eingeplante Zwischenstopp in Mendoza war unumgänglich, da das Permit für die Besteigung bei der Nationalparkverwaltung persönlich erworben werden muss. Mit unseren Permits im Gepäck erreichten wir am späten Abend unser Hotel nahe Puente del Inca auf 2.700 m, der letzten Siedlung vor dem Nationalpark Cerro Aconcagua.

Nach einem Akklimatisationstag starteten wir unseren zweitägigen Marsch durch das 26 km lange Horconestal. Unser Hauptgepäck hatten wir auf Mulis verladen lassen, die den Transport bis zum Basislager übernahmen, so dass wir uns um 120 kg entlastet auf den Weg machen konnten.

Am ersten Tag im Nationalpark ging`s bis Confluencia unserem Camp im Horconestal. Der Service dort ist überraschend gut. Wir wurden mit Kaffee, Tee, Saft, Keksen und frischem Obst empfangen. Es gibt dort sogar die Möglichkeit für 10 US$ zu duschen. Das Geld kann man investieren, muss man aber nicht. Es gibt schließlich Alternativen.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag starteten wir zu einem nicht enden wollenden Marsch zum Basislager auf 4.360 m Höhe. Stunde um Stunde marschierten wir durch das Horconestal.

Da wir uns bereits im Vorfeld entschieden hatten uns im etwa eine halbe Stunde entfernten Hotel Plaza de Mulas einzuquartieren, mussten wir uns nach der Registrierung beim Parkranger im Basislager nochmals auf den Weg machen. Nach insgesamt 11 ½ Stunden hatten wir es geschafft. Wir hatten unser Tagesziel erreicht. Endlich sitzen, eine Kleinigkeit essen und dann schlafen!

Drei Nächte im Basislager. Die Tage nutzten wir zur Erholung, zum Umpacken, um eine kleine Akklimatisationstour zu unternehmen und um am dritten Tag bereits einen Teil unserer Ausrüstung ins erste Hochlager zu tragen.

Der letzte Abend im Hotel. Wir legen uns zeitig schlafen. Morgen ist es soweit. Wir wollen uns auf den Weg zum Gipfel machen. Spannung macht sich breit! Haben wir uns gut genug vorbereitet? Wird das Wetter halten? Werden wir unser Ziel erreichen?

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